Snapshot
Auch bekannt als: Momentaufnahme
Ein Snapshot ist eine gespeicherte Momentaufnahme eines Systemzustands, mit der man kurzfristig zu diesem Zeitpunkt zurückkehren kann.
Ein Snapshot hält den Zustand eines Systems oder einer virtuellen Maschine zu einem bestimmten Zeitpunkt fest, sodass man später kurzfristig zu genau diesem Stand zurückkehren kann. Er existiert vor allem, um riskante Änderungen - ein Update, eine Konfigurationsänderung - abzusichern, bevor man sie vornimmt.
In der Praxis wird ein Snapshot meist manuell oder automatisiert direkt vor einer geplanten Änderung erstellt und danach für einige Stunden oder Tage aufbewahrt. Technisch merkt sich ein Snapshot nur die Änderungen gegenüber dem ursprünglichen Zustand, nicht eine vollständige, eigenständige Kopie der Daten.
Der teuerste und häufigste Irrtum in der Praxis ist, einen Snapshot für ein Backup zu halten. Ein Snapshot liegt in der Regel auf demselben Speichergerät wie die Originaldaten und ist von deren Verfügbarkeit abhängig - fällt das Speichergerät aus oder wird es verschlüsselt, ist der Snapshot genauso weg wie das Original. Snapshots sind zudem meist nur für kurze Zeit gedacht und werden regelmäßig automatisch gelöscht, weshalb sie für eine Wiederherstellung nach Wochen oder Monaten ungeeignet sind.
Was das im Betrieb heißt
Für einen Betrieb heißt das: Ein Snapshot vor einem Update ist sinnvoll, ersetzt aber keine echte, externe Sicherung nach der 3-2-1-Regel. NDVDL trennt in jeder Infrastruktur klar zwischen Snapshots für kurzfristige Absicherung und Backups für tatsächliche Datensicherheit.
Ist das bei Ihnen sauber gelöst?
Wir schauen uns an, wie es bei Ihnen tatsächlich aussieht — und sagen ehrlich, ob etwas zu tun ist.
Verwandte Begriffe
Alle BegriffeEin Begriff aus Ihrem Angebot fehlt hier?
Schicken Sie uns die Stelle, die Sie nicht verstehen. Wir erklären sie — ohne dass daraus gleich ein Auftrag werden muss.