SOC
Auch bekannt als: Security Operations Center
Ein SOC (Security Operations Center) ist die Funktion, die Sicherheitsereignisse eines Betriebs laufend überwacht, bewertet und darauf reagiert.
Ein SOC (Security Operations Center) ist die organisatorische Funktion, die Sicherheitsereignisse eines Betriebs kontinuierlich beobachtet, einordnet und bei einem tatsächlichen Vorfall reagiert. Es bündelt Menschen, Prozesse und Werkzeuge wie EDR oder SIEM zu einer laufenden Überwachung, statt Alarme unbeobachtet auflaufen zu lassen.
In der Praxis sichten Analysten laufend eingehende Meldungen, unterscheiden echte Vorfälle von Fehlalarmen und leiten bei einem bestätigten Angriff festgelegte Schritte ein, etwa ein betroffenes Gerät zu isolieren. Ein SOC kann als eigene Abteilung bestehen, meist wird die Funktion aber als Dienstleistung eines externen Anbieters bezogen, der die Überwachung außerhalb der eigenen Arbeitszeiten übernimmt.
Ein verbreitetes Missverständnis ist, ein SOC bestehe nur aus Software, die automatisch reagiert. Tatsächlich braucht jede Sicherheitswerkzeugkette wie EDR oder SIEM Menschen, die die Meldungen bewerten und entscheiden – ohne diese laufende Auswertung ist ein SOC nur ein Werkzeug ohne Betrieb.
Was das im Betrieb heißt
Für einen Betrieb ist ein eigenes, rund um die Uhr besetztes SOC in der Regel nicht sinnvoll, wohl aber der Zugriff auf diese Funktion als ausgelagerte Leistung. Ein Anzeichen, dass sie fehlt, ist, wenn Sicherheitswerkzeuge zwar Alarme erzeugen, diese aber außerhalb der Bürozeiten niemand sieht. NDVDL bindet SOC-Leistungen als Teil der laufenden Betreuung ein, wo es für den jeweiligen Betrieb sinnvoll ist.
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