Handel · Wien

IT-Infrastruktur für Handel und Filialbetriebe in Wien

Vom Erdgeschoßlokal im Gründerzeithaus bis zur Filiale im Hinterhof — Netzwerk und Kassensysteme, die zu Wiener Bausubstanz und verteilten Standorten passen.

Kurz beantwortet

Wie funktioniert IT-Betreuung für Handelsfilialen in Wien, wenn jeder Standort anders gebaut ist?

Ein Wiener Gründerzeithaus mit Geschäftslokal im Erdgeschoß hat selten Leerverrohrung, oft Auflagen an der Fassade und einen Keller oder Hof, der für Kassennetz und Kameras schlecht per Funk erreichbar ist. Wer als Handelsbetrieb mehrere solcher Standorte über verschiedene Bezirke verteilt betreibt statt eines großen Geschäfts, braucht eine Lösung, die pro Lokal mit den baulichen Gegebenheiten arbeitet und trotzdem zentral steuerbar bleibt. Dazu kommt, dass Anlieferung und Technikertermine sich nach der Ladezone oder dem Zeitfenster der Zufahrt richten müssen, nicht umgekehrt. NDVDL plant Kassennetz, WLAN und Videoüberwachung für jedes Lokal einzeln, stimmt sich bei gemeinsam genutzten Hausanschlüssen mit der Hausverwaltung ab und bindet die Filialen an eine Zentrale an, die oft nicht in Wien sitzt.

Vor Ort in Wien

Was Handelsfilialen in Wien technisch besonders macht

Vier Punkte, die sich aus der Kombination aus Handel und Wiener Bausubstanz ergeben.

Erdgeschoßlokal ohne Leerverrohrung

Viele Geschäftslokale liegen in gründerzeitlichen Häusern, deren Erdgeschoß nie für Datenleitungen vorgesehen war. Kabelwege müssen sichtbar oder nachträglich geführt werden, und Auflagen an der Fassade schränken ein, wo Antennen oder Kameras überhaupt angebracht werden dürfen.

Mehrere kleine Standorte statt eines großen

Statt eines Geschäfts mit viel Fläche betreiben Handelsbetriebe in Wien oft mehrere kleine Filialen über verschiedene Bezirke verteilt. Jeder Standort braucht eigene Technik, die trotzdem einheitlich funktioniert und sich zentral warten lässt.

Lager im Keller oder Hof mit schlechter Funkabdeckung

Warenlager liegen häufig im Keller oder im Hinterhof, wo WLAN und Funkscanner durch Mauern und Decken kaum durchkommen. Für Kassensystem und Inventur braucht es dort eine Lösung, die nicht von durchgehendem Empfang abhängt.

Anlieferung und Technik nur im passenden Zeitfenster

Wenn keine eigene Ladezone oder Zufahrt dauerhaft frei ist, müssen sich Anlieferung und Technikertermine nach den Zeiten richten, in denen kurzzeitig gehalten werden kann. Das beeinflusst, wie und wann Installations- und Wartungsarbeiten geplant werden.

Was das für die Umsetzung heißt

So wird daraus ein funktionierendes System

Drei Prinzipien für Handelsfilialen in Wien.

01

Kassennetz getrennt, auch auf engem Raum

In einem Lokal, in dem Kunden direkt neben der Technik stehen, wird das Kassennetz sauber vom übrigen Netz getrennt. So bleiben Zahlungsdaten geschützt, auch wenn Router oder Switch sichtbar im Verkaufsraum stehen.

02

Zentrale Steuerung für verteilte Standorte

Weil viele kleine Filialen über Wien verteilt sind statt eines großen Standorts, wird jedes Lokal so eingerichtet, dass es sich aus der Ferne steuern und überwachen lässt. Vor-Ort-Termine bleiben auf das Nötigste beschränkt.

03

Abstimmung mit der Hausverwaltung

Wo Hausanschluss oder Steigleitung gemeinsam mit anderen Mietern genutzt werden, laufen Umbauten über die Hausverwaltung. Das wird von Anfang an eingeplant, statt erst beim Kabelziehen entdeckt zu werden.

IT für Ihre Filialen in Wien

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Vor Ort gefragt

Häufige Fragen aus der Region

Der breitere Zusammenhang

Kabelwege werden entlang bestehender Strukturen geplant, meist in Kabelkanälen oder Hohlräumen, die Auflagen an der Fassade und im Stiegenhaus einhalten. Wo das nicht reicht, kommen WLAN-Access-Points zum Einsatz, die Funklöcher im Verkaufsraum schließen.

Jede Filiale bekommt eine eigene, aber gleich aufgebaute Netzwerkstruktur, die sich zentral verwalten lässt. So bleibt der Aufwand pro Standort gering, auch wenn die Filialen geografisch weit auseinanderliegen.

Zusätzliche Access Points oder Repeater werden gezielt dort platziert, wo Kassensystem und Inventurscanner Empfang brauchen. Bei sehr dicken Mauern oder Betondecken wird teilweise auf Kabelverbindung statt Funk gesetzt.

Termine werden mit dem Betrieb auf die Zeitfenster abgestimmt, in denen kurzzeitig gehalten oder ein Zugang genutzt werden kann. Arbeiten werden so vorbereitet, dass sie in diesem Fenster erledigt werden können.

Die Filialen werden über eine gesicherte Verbindung an die Zentrale angeschlossen, unabhängig davon, ob diese in einem anderen Bundesland oder im Ausland sitzt. Kassendaten und Berichte laufen darüber gebündelt zusammen.

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