WLAN

Kanalbreite

Auch bekannt als: Channel Width · WLAN-Bandbreite

Kurz erklärt

Die Kanalbreite gibt an, wie viel Funkspektrum ein WLAN-Kanal in Megahertz nutzt, und beeinflusst damit direkt die mögliche Geschwindigkeit.

Ein WLAN-Kanal überträgt Daten in einem bestimmten Frequenzbereich; die Kanalbreite legt fest, wie breit dieser Bereich ist, gemessen in Megahertz (MHz). Ein breiterer Kanal kann pro Verbindung mehr Daten gleichzeitig übertragen, belegt dafür aber auch mehr vom verfügbaren Funkspektrum.

In der Praxis sind 20, 40, 80 und 160 MHz gängige Kanalbreiten. Im 2,4-GHz-Band gibt es real nur drei überschneidungsfreie 20-MHz-Kanäle (1, 6 und 11), während das 5-GHz-Band deutlich mehr Kanäle und breitere Kanalbreiten erlaubt.

Ein häufiger Fehler: In Umgebungen mit vielen Access Points oder benachbarten WLANs – etwa in einem Bürogebäude mit mehreren Firmen – führt eine zu breit eingestellte Kanalbreite (80 oder 160 MHz) zu mehr Überlappung und Störungen zwischen Netzen. Das kann die tatsächliche Geschwindigkeit senken statt sie zu erhöhen; mehr MHz ist in dichten Umgebungen nicht automatisch besser.

Was das im Betrieb heißt

Wirkt das WLAN trotz guter Signalstärke träge, liegt das öfter an einer ungünstig gewählten Kanalbreite als am Access Point selbst – besonders in Bürogebäuden mit vielen anderen Netzen in Reichweite. NDVDL stellt Kanalbreite und Kanäle im Rahmen der WLAN-Planung passend zur jeweiligen Funkumgebung ein.

Ist das bei Ihnen sauber gelöst?

Wir schauen uns an, wie es bei Ihnen tatsächlich aussieht — und sagen ehrlich, ob etwas zu tun ist.

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