Container
Auch bekannt als: Containerisierung
Ein Container kapselt eine Anwendung zusammen mit allem, was sie zum Laufen braucht, in einer eigenen, isolierten Umgebung auf einem gemeinsam genutzten Server.
Ein Container fasst eine Anwendung, ihre Bibliotheken und ihre Konfiguration in einer Einheit zusammen, die unabhängig vom übrigen System läuft. Im Unterschied zu einer virtuellen Maschine, die ein eigenes vollständiges Betriebssystem mitbringt, teilen sich Container den Betriebssystem-Kernel des Servers, auf dem sie laufen. Das macht sie deutlich leichter und lässt sie in Sekunden statt Minuten starten.
In der Praxis laufen mehrere Container nebeneinander auf demselben Server, jeder mit einer eigenen Anwendung, etwa eine Datenbank, ein Webserver oder ein internes Tool, ohne sich gegenseitig zu beeinflussen. Container werden als fertiges Paket, ein sogenanntes Image, verteilt und lassen sich auf einem anderen Server identisch wieder starten, was Umzüge und Updates deutlich vereinfacht.
Ein verbreitetes Missverständnis ist, Container böten dieselbe Trennung wie eine eigene virtuelle Maschine. Das stimmt nicht: Container teilen sich den Kernel des Hosts, die Isolation ist damit weniger strikt als bei einer VM. Wer sensible Anwendungen sauber trennen will, braucht dafür zusätzliche Absicherung, nicht allein die Aussage, etwas laufe 'ja containerisiert'.
Was das im Betrieb heißt
Für Betriebe, die interne Anwendungen oder Tools selbst betreiben, statt nur fertige Server-Installationen zu nutzen, vereinfacht Containerisierung Updates und den Umzug auf neue Hardware erheblich. Ein Hinweis auf fehlende Containerisierung ist, wenn jede Anwendung ihren eigenen, manuell gepflegten Server braucht. NDVDL setzt Containerisierung bei Infrastrukturprojekten für Betriebe in Wien, Niederösterreich und der Slowakei dort ein, wo sie den Betrieb tatsächlich vereinfacht.
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